Chronik

Der Fernmeldedienst in seiner heutigen Form ist im Vergleich zu den anderen Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr in Köln eine "junge" Truppe. Das "Geburtsjahr" ist 1984. Die Wurzeln des Fernmeldedienstes reichen jedoch zurück bis in die Zeiten des damals so genannten Luftschutzhilfdienst (LSHD). Nach verschiedenen Gesetzesänderungen gab es 1984 in Köln im Fachdienst "Fernmeldedienst" die Regieeinheiten des erweiterten Katastrophenschutzes. Zusätzlich wurde zu diesem Zeitpunkt die kommunale "Löschgruppe Fernmeldedienst der Freiwilligen Feuerwehr Köln" mit rund 30 Mitgliedern "von Amts wegen" gegründet.

Mit der Auflösung der Einheiten und Einrichtungen des erweiterten Katastrophenschutzes ab 1990 konnten weitere Helfer durch Übernahme in die FF gewonnen werden. Hierbei konnte wertvolles Wissenspotential erhalten bleiben. Aus der sich hierdurch vergrößernden Löschgruppe wurden 1994 die Fernmeldezüge 1 und 2 mit jeweils 36 Kräften gebildet. Im November 2000 wurden beide Züge zum Fernmeldeverband zusammengelegt.


Anmerkung: In Köln werden Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr unabhängig von ihrer Stärke grundsätzlich als Löschgruppen bezeichnet.